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Was ist Scrum?

Man kommt nicht daran vorbei: Scrum ist in aller Munde. Doch was ist die Scrum-Methode eigentlich und wie kann Sie Ihnen helfen?

Die Scrum-Methode

Scrum ist streng genommen keine Methode, sondern ein Rahmenwerk, welches im Agilen Umfeld eingesetzt wird. Doch was bedeutet das genau? Bei Scrum geht es vorallem um die Selbstorganisation der Teams. Statt wie im klassischen Projektmanagement auf einen Projektmanager zu setzen, der alle Entscheidung für das Team trifft, sind bei Scrum alle Teammitglieder gleichberechtigt und können selbst darüber entscheiden, wie die Aufgaben, die für das Projekt entstehen, verteilt werden. Natürlich gibt es dafür auch Regeln, allerdings bilden diese den schon erwähnten Rahmen, an denen sich das Team orientieren kann. Die Scrum-Regeln sind relativ einfach und können zudem individuell an die Bedürfnisse und Gegebenheiten der Organisation und den Teams angepasst werden.

Was ist der Sprint?

Ein wichtiger Aspekt bei Scrum ist der Sprint. Er ist die wichtigste Zeiteinheit und gibt die Taktung vor. Meist wird eine Sprint auf zwei oder drei Wochen gesetzt – Varianten sind hier jedoch möglich. Wichtig dabei: Jeder Sprint muss immer gleich lang sein. Entschieden wird dann darüber, welche Aufgaben das Scrum-Team innerhalb dieser Zeit bewältigen kann – am Ende sollte ein release-fähiges Resultat stehen. Doch auch ein „Scheitern“ ist vorgesehen: Ist das Sprint-Ziel nicht erreichbar, wird dies am Ende des Sprints besprochen und die Aufgaben entsprechend neu justiert. Anpassen an Gegebenheit, inspizieren der Arbeit und damit das Erkennen und Ausmerzen von Hindernisse – das ist agiles Arbeiten.

Was sind die Scrum-Rollen?

Jeder hat in Scrum seine Rolle – doch diese sind nicht wie im klassischen Projektmanagment fest durch den Jobtitel definiert. Es gibt im Grund nur drei Scrum-Rollen: Den Product Owner, den Scrum Master und die Teammitglieder. Das macht die Aufgabenverteilung übersichtlich und nimmt Komplexität. Überhaupt geht es bei Scrum vorallem um die Reduktion von Komplexität – damit sich jeder voll auf seine Aufgabe konzentrieren kann.

Was macht ein Product Owner?

Der Product Owner gibt im Scrum-Team die Vision des Projekts vor. Bei dieser Rolle geht es darum, die Aufgaben zu sortieren und zu strukturieren. Ein Product Owner entscheidet darüber, was der „Backlog“, also der gesamte Aufgabenkatalog beinhaltet, zudem ist die Priorisierung der Tasks ein wichtiger Aspekt. Bei den täglichen Meetings, den „daily Scrums“ ist diese Rolle jedoch nicht vertreten – der Product Owner hat keinen Einfluss darauf, wie das Scrum-Team die Aufgaben angeht und kann auch nicht in den laufenden Scrum Prozess eingreifen.

Was macht ein Scrum Master?

Der Scrum Master für einen reibungslosen Ablauf im Scrum-Team. Er ist die kommunikative Brücke zum Product Owner und sorgt dafür, das alle Regeltermine zeitig begonnen und beendet werden. Dies vereinfacht die Meetings und Termin im Scrum-Team und sorgt dafür, das jeder im Scrum-Team weiß, wann welcher Termin ansteht.

Was macht das Scrum-Team?

Das Scrum-Team setzt operativ den festgelegten Backlog um. Dabei sucht das Scrum-Team die einzelnen Aufgaben selbst zusammen und entscheidet darüber, welche „Items“, also Teile des finalen Produkts es umsetzen möchte.